Hamburg Music International

Mit dem Programm Hamburg Music International unterstützt die IHM die Internationalisierung der Hamburger Musikwirtschaft. Das Programm fördert Export- und Importvorhaben von kleinen und mittelständischen Unternehmen, um die Erschließung ausländischer Märkte zu unterstützen. Der kurz- bis mittelfristige Aufbau von Unternehmenskontakten und Geschäftsbeziehungen ist dabei Schlüssel für den nachhaltigen Aufbau von Außenwirtschaftsbeziehungen der Hamburger Musikwirtschaft und ihrer Künstler.

Wer wird unterstützt? 
Das Programm richtet sich kleine und mittelständische Musikwirtschaftsunternehmen aus Hamburg (=Unternehmen bis 249 Mitarbeiter*innen und bis 50 Millionen Umsatz €/Jahr oder bis 43 Millionen Bilanzsumme €/Jahr). 

Was wird unterstützt? 
Hamburg Music International unterstützt maximal 50% der Gesamtkosten des Vorhabens. Der maximal bewilligte Zuschuss beträgt 1.000 Euro (netto). Gefördert werden insbesondere Reisekosten, Teilnahmegebühren an Messen, Konferenzen und Markterschließungsprogrammen sowie Kommunikationskosten (v.a. Marketingmaßnahmen) im Zielland, Produktionskosten und Kosten für eine Veranstaltungsdurchführung mit dem Ziel der Markterschließung. Ausgeschlossen von der Förderung sind insbesondere Tonträgerproduktionen, Bewirtungskosten, Künstler*innengagen und Künstler*innenförderungen.

Antragsverfahren
Die Vergaberunden finden ab Ende des Jahres mehrmals jährlich statt. Detaillierte Angaben zum Verfahren sowie die Bedingungen zum Erhalt der Unterstützung finden sich im Dokument Antragsstellung.

Weitere für den Antrag benötigte Dokumente:
- Fragebogen
- Kostenkalkulation

Das Programm “Hamburg Music International” gehört zu einer Reihe von infrastrukturbildenden Maßnahmen für eine zukunftsfähige, innovationsfördernde Musikwirtschaft. Hierfür hat die IHM zunächst für 2 Jahre Fördergelder von der Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg erhalten. Grundlage für die Förderung ist ein von Hansjörg Schmidt (SPD) und Farid Müller (GRÜNE) initiierter Bürgerschaftsbeschluss vom Dezember 2018.